Definition kWp
Summe der Modulleistungen in Kilowatt-Peak. Beispiel: 20 Module à ca. 0,42 kWp ≈ 8,4 kWp installierte Nennleistung.
Solarenergie am Gebäude
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: So entsteht nutzbarer Strom vor Ort. Hier erklären wir Auslegung, kWp und Dachfaktoren – als Grundlage für eine individuelle Planung, nicht als Standardrezept für jedes Objekt.
Energiefluss
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in Gleichstrom um. Der Wechselrichter synchronisiert die Erzeugung mit dem Hausnetz, sodass laufende Geräte Solarstrom nutzen können, solange erzeugt wird.
Überschüsse können – je nach Anlagenkonfiguration und Vorgaben – gespeichert oder ins öffentliche Netz abgegeben werden. Die konkrete Ausprägung klären wir anhand Ihres Zähler- und Anlagenkonzepts.
Beispielhafte Darstellung — symbolische Energieplanung, kein realer Ertrag oder Anlagewert.
Ablaufdiagramm
Ein vereinfachter Überblick über die typischen Stationen – Details hängen von Komponenten und Elektroinstallation ab.
Parallel zum Netz
Was im Moment erzeugt wird, kann im Gebäude verbraucht werden. Was darüber hinaus entsteht, folgt den Regeln Ihrer Anlage – Speicher, Einspeisung oder beides.
Reihen- und Parallelverschaltung nach Dachflächen und Verschattung.
Abgestimmt auf Generatorleistung und Anschlussbedingungen.
Anteil des Solarstroms, der im Haus genutzt wird – variiert mit Tageszeit und Last.
Erzeugungsdaten helfen, Nutzung und Anlage im Alltag einzuordnen.
kWp verstehen
kWp beschreibt die Nennleistung der Module unter Standardtestbedingungen (STC). Es ist kein Jahresertrag und keine Garantie für eine bestimmte Strommenge pro Jahr.
Summe der Modulleistungen in Kilowatt-Peak. Beispiel: 20 Module à ca. 0,42 kWp ≈ 8,4 kWp installierte Nennleistung.
Der Jahresertrag in Kilowattstunden hängt von Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Wetter ab. Schätzungen sind Orientierung, keine Zusage.
Dach & Standort
Jedes Dach ist anders. Diese Punkte fließen in die technische Vorprüfung und Dimensionierung ein.
Südausrichtung liefert in Mitteleuropa oft hohe Erträge; Ost-West-Anlagen verteilen die Erzeugung über den Tag.
Moderate Neigungen sind üblich; sehr flache oder steile Dächer erfordern angepasste Montage und Ertragsschätzung.
Freie, tragfähige Fläche ohne Störungen durch Gauben, Dachfenster oder Antennen begrenzt die Modulzahl.
Bäume, Nachbargebäude und Aufbauten können Strings beeinflussen – ggf. Optimierer oder Aufteilung nötig.
Ziegel, Beton oder Trapezblech bestimmen Befestigung und statische Prüfung.
Zählerschrank, Leitungswege und verfügbare Anschlussleistung sind Teil der Planung.
Dimensionierung
Ohne Objektdaten keine verbindliche kWp-Angabe. Unser Vorgehen orientiert sich an messbaren und nachvollziehbaren Größen.
Jahresverbrauch, Haushaltsgröße und geplante Verbraucher (z. B. Wärmepumpe, Wallbox) als Rahmen.
Nutzbare Flächen, Ausrichtung, Neigung und Verschattung – vor Ort oder anhand belastbarer Unterlagen.
Anzahl Module, kWp, Stringführung und Wechselrichterleistung technisch abstimmen.
Ob und welche Kapazität passt, hängt von Erzeugungsprofil und Nutzung ab – siehe Stromspeicher.
Erst nach dieser Prüfung formulieren wir Leistungsumfang und Kosten verbindlich.
FAQ
Schildern Sie uns Dach und Verbrauch – wir erstellen nach technischer Prüfung ein individuelles Angebot.